Neuer lutherischer Propst in Kaliningrad/Königsberg

In G2W 9/2008, S. 26-27, gab Propst Heye Osterwald am Ende seines Dienstes in Königsberg und im russischen Ostpreußen (Oblast' Kaliningrad) einen Überblick über seine Tätigkeit und einen Bericht über die gegenwärtige Lage. Seine Dienstzeit als lutherischer Pfarrer und zuletzt als Propst (= Dekan) in Nord-Ostpreußen endete am 31. August 2008 nach zwölf Jahren. Die Propstei zählte beim Weggang von Heye Osterwald 44 Gemeinden, die von sieben Pastorinnen und Pastoren betreut werden.  

Sein Nachfolger, Pfarrer Jochen Löber (44), hat am 4. September seinen Dienst an der „Auferstehungskirche" in Königsberg/Kaliningrad angetreten und wurde am 12. Oktober 2008 vom Oberhaupt der „Ev.-Luth. Kirche in Russland, der Ukraine, Kasachstan und Mittelasien" (ELKRAS), Erzbischof Dr. Edmund Ratz, in das neue Amt eingeführt, aus Hamburg war zu diesem Anlass Bischöfin Maria Jepsen angereist.

Pfr. Löber ist in Nordhessen aufgewachsen, hat in Marburg und in Münster Theologie studiert und nach dem Vikariat elf Jahre lang eine Gemeinde der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck betreut. Dort waren viele seiner Gemeindeglieder russlanddeutsche Auswanderer. Das Vertrautsein mit ihren Vorstellungen und Wünschen sowie mit ihrer besonderen Mentalität war einer der Anstöße für Löber, sich für den Dienst in Königsberg und Russisch-Ostpreußen zu bewerben. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

 

Gerd Stricker nach: www-propstei-kaliningrad.info.

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