Usbekistan: Kritik an US-Bericht zu Religionsfreiheit

Die Führung der Muslime in Usbekistan hat die USA kritisiert, das Land auf eine Liste mit Ländern gesetzt haben, in denen Verletzungen der religiösen Freiheit verbreitet seien.

Die Entscheidung des US-Außenministeriums basiere auf voreingenommenen Informationen und alten Stereotypen. In einem Statement vom 15. Januar erklärte das Direktorat der Muslime Usbekistans, dass 2017 in Usbekistan „viel getan wurde, um die Probleme, die sich angesammelt haben, zu lösen“. Der Präsident habe „viel getan, um muslimische Werte zu erhalten, religiöse Bildung zu fördern und unsere Religion zu verbreiten“.

Ein neues Zentrum für Islam und internationale Forschungszentren seien gegründet worden, die Zahl der muslimischen Bildungseinrichtungen sei auf elf gestiegen. Zudem seien 55 Moscheen renoviert und 15 neu gebaut worden. Auch seien mehrere tausend Namen von Listen mit Verdacht der Zugehörigkeit zu islamistischen Gruppen gestrichen worden. „Es ist viel getan worden, um die Probleme und Ziele dieser Bürger zu untersuchen, Diskriminierung ihnen gegenüber zu verhindern, ihnen umfassende Unterstützung zur Verfügung zu stellen und ihnen zu helfen, zu einem Leben in der Gesellschaft zurückzukehren“, berichtet das Direktorat.

Das US-Außenministerium hatte Usbekistan unter den Staaten aufgeführt, in denen „ungeheuerliche Verletzungen der Religionsfreiheit“ geschehen.

www.interfax-religion.com, 15. Januar 2018 – N. Z.

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