Russischer Patriarch Kirill für katholisch-orthodoxen Dialog

Das neue Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill I., hat sich für eine Fortsetzung des katholischorthodoxen Dialogs ausgesprochen. Er hoffe auf eine «fruchtbare Entwicklung» der gegenseitigen Beziehungen, heißt es in seinem Dankesschreiben an Papst Benedikt XVI., der dem Patriarchen zu dessen Amtsantritt am 1. Februar gratuliert und ihm einen Kelch geschenkt hatte.

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Serbischer Metropolit konferiert mit kroatischen Regierungsvertretern

Der ranghöchste Repräsentant der Serbischen Orthodoxen Kirche in Kroatien, Metropolit Jovan (Pavlovi?) von Zagreb- Ljubljana, ist am 12. Januar zu Gesprächen mit Vertretern des kroatischen Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Sport sowie mit Vertretern der Stadt Zagreb zusammengetroffen. Im Mittelpunkt standen dabei der Bau eines orthodoxen Gymnasiums in Zagreb sowie ungeklärte Eigentumsfragen zwischen der Stadt Zagreb und der Serbischen Orthodoxen Kirche.

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Hl. Synod empfängt serbischen Außenminister und Religionsminister

Der Hl. Synod der Serbischen Orthodoxen Kirche hat zu seiner ordentlichen Sitzung Ende Januar den serbischen Außenminister Vuk Jeremi? und den Religionsminister Bogoljub Šijakovi? empfangen. Bei dem Gespräch der beiden Minister mit dem fünfköpfigen Leitungsorgan der Kirche ging es vor allem um die gegenwärtige Lage in «Kosovo und Metohija», wie die ehemalige Provinz im offiziellen serbischen Sprachgebrauch heißt.

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Sektenähnliche Zustände in innerkirchlicher Bewegung in Polen

In einem Ende Januar veröffentlichten Abschlussbericht kommt eine vom Warschauer Erzbischof Kazimierz Nycz eingesetzte Kommission zum Schluss, in der innerkirchlichen Bewegung «Gemeinschaft der Heiligen Familie von Nazareth» sei es zu gravierenden sektiererischen Fehlentwicklungen gekommen.

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Slowakische Präsidentschaftswahlen: Katholiken uneins

Am 21. März finden in der Slowakei Präsidentschaftswahlen statt. Für den bisherigen Präsidenten Ivan Gašparovi? sprachen sich in einer Umfrage Ende Februar über 50 % der Befragten aus, für die wichtigste Oppositionskandidatin Iveta Radi?ová von der «Slowakischen Demokratischen und Christlichen Union (SDKU)» etwas mehr als 30%. Radi?ová hat nur dann eine Chance gegen den gemäßigten Nationalisten Gašparovi? , wenn sie vom katholischen Lager geschlossen unterstützt wird.

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Streit um kirchenrechtliche Zugehörigkeit der Orthodoxen in China

2008 kam es zu einem Streit zwischen dem Ökumenischen Patriarchat Konstantinopel und der Russischen Orthodoxen Kirche über die kirchenrechtliche Zugehörigkeit der orthodoxen Gemeinden von Hongkong und der Volksrepublik China. Anlass war die Wahl des aus Epirus stammenden Bischofs Nektarios (Tsilis, geb. 1939) zum Metropoliten von Hongkong im Januar 2008 und die Neudefinition des Jurisdiktionsgebietes der Metropolie Hongkong und Südostasien, die nun neben Hongkong auch die Volksrepublik China umfasst.

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Rumänischer Patriarch Daniel zu den Menschenrechten

Das Oberhaupt der Rumänischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Daniel (Ciobotea), sprach im Rahmen eines Symposiums, das das Rumänische Institut für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen am Sitz des Patriarchats in Bukarest am 13. Dezember 2008 organisiert hatte, zum Thema «Würde und Gerechtigkeit für alle».

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Polnischer Spielfilm über das Leben des Solidarność-Priesters Popiełuszko

Im Februar 2009 hatte in Polen ein Spielfilm Premiere, der sich Polens jüngeren Vergangenheit befasst - und mit der identitätsstiftenden Rolle, welche die katholische Kirche in der Solidarność-Bewegung gespielt hat. Der Film unter dem Titel «Popiełuszko - die Freiheit ist in uns» zeichnet das Leben des Priesters Jerzy Popiełuszko nach, der sich zu Beginn der 80er-Jahre für die streikenden Metallarbeiter einsetzte und sie seelsorglich betreute.

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Kirgisien: Neues restriktives Religionsgesetz

Der kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijev hat am 12. Januar ein neues Religionsgesetz unterzeichnet. Nach übereinstimmender Einschätzung von Experten der OSZE, von Menschenrechtsvertretern, Neoprotestanten, einigen islamischen Gruppierungen sowie von neureligiösen Gemeinschaften ist es restriktiv und verstößt gegen die liberale Verfassung des Landes.

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