RGOW 12/2021: Aufbruch ins Ungewisse - 30 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion

rgow cover 2019 930 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion blicken wir zurück auf die "wilden" 1990er Jahre in Russland. In allen Lebensbereichen kam es damals zu Aufbrüchen ins Ungewisse: Politisch zerfiel das Sowjetimperium in 15 Nachfolgestaaten, wirtschaftlich kam es mit dem Übergang zur Marktwirtschaft zu enormen sozialen Verwerfungen, während sich gesellschaftlich völlig neue Freiräume für Kunst und Kultur eröffneten. Die Beiträge thematisieren die Offenheit des historischen Augenblicks, die sowjetischen Hinterlassenschaften sowie die damals erfolgten Weichenstellungen für die postsowjetische Zukunft. Zudem berichten wir über das staatliche Vorgehen gegen die älteste und bedeutendste Menschenrechtsorganisation Russlands Memorial, die sich seit 30 Jahren mit der Aufarbeitung der sowjetischen Repression beschäftigt.

 

Leseproben:

Vera Ammer: Im Fadenkreuz des Kremls: Die Menschenrechtsorganisation Memorial

Gesine Drews-Sylla: Performance, Postmoderne, Piratenfernsehen - Kunst der 1990er Jahre

Regula Zwahlen, Franziska Rich: "Es war eine chaotische Zeit, aber auch eine Zeit großer Hoffnungen"

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