Islam in Rumänien

Thede Kahl

Die Muslime Rumäniens sind eine zahlenmäßig kleine Religionsgemeinschaft, die jedoch für die Dobrudscha-Region im Südosten Rumäniens von großer historischer und kultureller Bedeutung ist. Sie stellen keineswegs eine homogene Gruppe dar, sondern unterscheiden sich ethnisch, sprachlich und hinsichtlich der Auslegung des Korans, was sich in einer Vielzahl muslimischer Institutionen widerspiegelt. Der gut integrierte hanafitische Islam ist zunehmend mit neueren, konservativeren Bewegungen konfrontiert. – S. K.

Der Islam im heutigen Rumänien ist durch dessen ehemalige partielle Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich geprägt und damit durch die hanafitische Sunna. Aufgrund der langen Kontakte mit den Osmanen haben die Rumänen reiche Erfahrung mit dem Islam: Zwei Herrscher der Walachei und ein moldauischer Fürst traten zum Islam über, andere Persönlichkeiten beschäftigten sich wissenschaftlich mit dem Islam, genannt seien nur der moldauische Fürst Dimitrie Cantemir, der Historiker Nicolae Iorga und der Religionswissenschaftler Mircea Eliade.

Auch wenn die Muslime im heutigen Rumänien zahlenmäßig nur noch eine kleine Glaubensgemeinschaft darstellen, ist der Islam für den Südosten des Landes (Dobrudscha) historisch und kulturell bedeutend. Die Siedlungsgeschichte der Muslime auf dem Territorium des heutigen Rumäniens reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Die ersten muslimischen Siedler waren um 1263/64 10 000 bis 12 000 Turkmenen. Dem arabischen Reisenden Ibn Battutah verdanken wir wenig später (1334) die erste Erwähnung von Tataren, möglicherweise ein Teil der Goldenen Horde. Um 1400 begannen die Osmanen, Teile des späteren Rumäniens zu erobern. Aufgrund der Kolonisierungspolitik der osmanischen Sultane im Laufe des 14. bis ins 16. Jahrhundert erhöhte sich Zahl der Muslime ständig, da sie sowohl aus den Gebieten nördlich des Schwarzen Meeres als auch von Kleinasien aus Zuwuchs erfuhren. Im 17. und 18. Jahrhundert folgte die Einwanderung von Tataren, Türken und ‚Zigeunern‘.

Während der Blütezeit der islamischen Kultur entstanden zahlreiche Moscheen, Karawansereien, Koranschulen, Burgen und Gräber, die teilweise bis heute erhalten sind. Die Gräber muslimischer Heiliger und osmanischer Verwalter, wie dasjenige von Saru Saltîk Dede in Babadag, sind bedeutende Sehenswürdigkeiten. Um den Titel der ältesten Moschee des Landes ringen die Esmahan-Sultan-Moschee in Mangalia (1520–1590) und die Gazi-Ali-Paşa Moschee in Babadag (1516–1522).

Von der Herrscher-Elite zur Minderheit
Die Situation der Muslime änderte sich schlagartig, als nach dem Berliner Kongress 1878 der größere Teil der Dobrudscha an Rumänien fiel. Der neue Staat sicherte den Muslimen zwar religiöse Freiheit zu, und König Carol dankte den Muslimen für ihre Treue zum neuen Staat, indem er ihnen 1906 eine Moschee in Bukarest und 1910 die König-Carol-Moschee in Constanţa stiftete, doch die Zeit war von einer Abwanderung der Muslime gekennzeichnet. So wie vormals die osmanischen Herrscher Kolonisierungspolitik zur Verstärkung des islamischen Elements betrieben hatten, begann nun auch der rumänische Staat mit der Kolonisation der rumänischen Bevölkerung. Rund drei Viertel der Landfläche wurden in Folge der Agrar- und Immobiliengesetze der Zwischenkriegszeit ohne oder mit nur geringen Entschädigungen vom rumänischen Staat übernommen. Die Folgen waren umfangreiche Auswanderungswellen der Muslime in die Süd-Dobrudscha und in die Türkei. Viele Dörfer entvölkerten sich völlig, muslimische Einrichtungen schlossen und Gebäude verfielen. Während im Jahr 1900 noch 260 Moscheen in der Dobrudscha zu finden waren, waren es am Ende des Ersten Weltkrieges nur noch 151. Heute gibt es nur noch 80 Moscheen, von denen 60 in Funktion sind.

Die muslimischen Einwohner Rumäniens, die Adel und Bauernschaft stellten, wurden im jungen rumänischen Staat kaum in die industrielle Entwicklung einbezogen, sondern blieben Handwerker, Verwalter und Landwirte. Mitte des 20. Jahrhunderts verließen über 120 000 Muslime Rumänien. Nicht einmal in Dörfern, die vor wenigen Jahrzehnten noch rein muslimisch besiedelt waren, sind die Muslime heute in der Mehrheit. Hauptgrund für die anhaltende Abwanderung in die Türkei scheint der Eingriff des rumänischen Staates in das religiöse Leben gewesen zu sein.

Das kommunistische Rumänien verfolgte anfangs eine anti-islamische Politik. Zwar durften die Sprachen der muslimischen Gruppen geschrieben werden, sie wurden aber nur geduldet, wenn darin die sozialistische Ideologie verbreitet wurde. Besonders unter Ceaușescu wurden Sakralbauten zerstört. Da die Alternative des Auswanderns im kommunistischen Rumänien nicht mehr gegeben war, kam es unter der muslimischen Bevölkerung, insbesondere unter den Tataren, zu einem starken Engagement in der Partei. Türkische und tatarische Bildungsstätten wurden in den 1960er Jahren geschlossen; Türkisch und Tatarisch nur noch an wenigen Schulen fakultativ unterrichtet. Jede Art muslimischer Ausbildung sowie die Verbreitung muslimischer Druckmaterialien wurden untersagt. Dabei kam es jedoch in Rumänien nie zu offenen Konflikten zwischen dem Regime und der muslimischen Bevölkerung wie im benachbarten Bulgarien in den 1980er Jahren. Vielmehr sorgte Rumänien in den 1980er Jahren für bessere Beziehungen zu den Erdölnationen und lockerte seine Minderheitenpolitik. Hierzu gehörte auch die Erlaubnis, an Pilgerfahrten nach Mekka teilzunehmen und muslimische Texte zu veröffentlichen.

Ethnische und sprachliche Struktur
Die Muslime Rumäniens stellen weder ethnisch noch sprachlich eine homogene Gruppe dar. Die Vorfahren der Türken kamen als Verwalter des Osmanischen Reiches ins Land. Im Rahmen der Kolonisation siedelten sich anatolische Landwirte und Handwerker sowie Nomaden an. Als Umgangssprache unter den Muslimen dominiert das Türkische. Durch das Vorhandensein mehrerer türkischer Dialekte, die Kompatibilität mit dem Tatarischen sowie die Türkischkenntnisse der anderen Muslime ist es neben der Verwendung des Standardtürkischen zu einer Kreolisierung des Türkischen gekommen. Die Tataren leben in mehreren Untergruppen in Rumänien: Krim-, Noghai- und Dobrudscha-Tataren. Ihre Turksprache existiert seit kurzem als Schriftsprache. Zur muslimischen Gemeinschaft Rumäniens gehören auch muslimische ‚Zigeuner‘ (Roma). In der Statistik finden sie keine Berücksichtigung, da sie als „Türken“ oder „Roma“ gezählt werden; sie dürften zwischen 10 000 und 15 000 Personen ausmachen. Den politisch korrekteren Begriff Roma beziehen sie auf die christlichen ‚Zigeuner‘, während sie sich selbst Xoraxané nennen. Da sie nur selten Moscheen aufsuchen, werden sie mitunter Allahsız insanlar, Gottlose, genannt.

Im 19. Jahrhundert gab es in der Dobrudscha zudem noch tscherkessische und arabische Siedlungen. Entgegen den allgemeinen Abwanderungstendenzen der Muslime wanderten nach dem Ersten Weltkrieg muslimische Albaner nach Rumänien ein, die sich in den Städten niederließen. Ihre Bedeutung für die muslimische Gemeinde Rumäniens zeigt sich u. a. darin, dass die erste Koran-Übersetzung ins Albanische 1921 in Ploieşti von einem Albaner angefertigt wurde.

Nach der letzten rumänischen Volkszählung von 2011 (www.insse.ro) leben in Rumänien 64 337 Muslime (und damit weniger als beim Zensus 2002, als es noch 67 257 waren). Die größten überwiegend muslimischen Gruppen sind Türken (27 698 Personen) und Tataren (20 282 Personen), die beide gegenüber der Volkszählung von 2002 (32 098 Türken und 23 935 Tataren) abgenommen haben. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Türken und Tataren Muslime sind. Nach 1989 kamen verstärkt Palästinenser und Kurden ins Land, nach 2007 auch Algerier, Iraker, Syrer, Marokkaner, Afghanen, Pakistaner, Libanesen und Jordanier, die insgesamt ca. 12 000 Personen ausmachen.

Organisation der muslimischen Gesellschaft
Die wichtigste muslimische Bildungseinrichtung des Landes, das 1993 gegründete Theologische und Pädagogische Muslimische Kemal-Atatürk-Lyzeum, knüpft an die Tradition des 1610 in Babadag eingeweihten Theologischen Muslimischen Seminars an, das 1901 nach Medgidia verlegt worden war, wo es ohne Unterbrechung bis 1967 in Funktion war. Das Lyzeum beschäftigt rund 50 Angestellte. Es ist für muslimische Kinder bestimmt und wird vom Kulturministerium der Türkischen Republik unterstützt. Die knapp 300 Schüler verfügen über 17 Klassenräume, 30 PCs, eine zweisprachige Bibliothek und einen Gebetsraum. In den meisten muslimischen Gemeinden der Dobrudscha gibt es Unterrichtsgruppen und Kindergärten zum Erlernen des Türkischen; im Vergleich hierzu ist die schriftliche Form des Tatarischen nur gering verbreitet.

Die heute aktiven Institutionen der muslimischen Gemeinden Rumäniens sind in alphabetischer Reihenfolge die folgenden:

–    Asociaţia Românilor Convertiţi la Islam (Verein zum Islam konvertierter Rumänen; www.arci.ro, zurzeit nicht zugänglich); 2008 in Bukarest gegründet, mit dem Ziel, ein „reales Islambild in Rumänien“ zu verbreiten.
–    Fundația Centrul Cultural Islamic „Islamul Azi“ (Stiftung Islamisches Kultzentrum „Islam heute“; www.islamulazi.ro), vormals (1998–2011) Fundația Taiba (Taiba-Stifung), ist eine von Studenten 1998 in Timişoara gegründete NGO mit Filialen in Constanţa und Bukarest, auf deren Homepage man sich Predigten und den Koran auf Rumänisch herunterladen und aktuelle Berichte mit islamischen Bezügen, darunter auch zu Übertritten von Rumänen zum Islam, einsehen kann. Sie verfügt über einen Verlag, der auf Buchmessen vertreten ist. Sie scheint eher die jungen muslimischen Migrantengemeinschaften sowie konvertierungswillige Rumänen anzusprechen als die alteingessenen Muslime. Eine Reihe von Vereinen geben sowohl im Internet als auch als Postadresse die Stiftung „Islam heute“ an, so Asociaţia Musulmanilor din România (Verein der Muslime Rumäniens; www.asociatiamusulmanilor.ro) und Asociaţia Surori Musulmane (www.femeiamusulmana.blogspot.com).
–    Fundaţia Centrul Cultural Islamic „Semiluna“ (Islamische Kulturstiftung „Halbmond“; www.musulman.ro); enthält Gebetsanleitungen, pädagogisches Material für Kinder und Links zu muslimischen Kindergärten.
–    Fundaţia Tuna (Tuna-Stiftung, www.tuna.ro), 1995 in Bukarest gegründet, vor allem für kulturelle Veranstaltungen; Beziehungen zur Gülen-Bewegung.
–    Liga Albanezilor din România (Liga der Albaner in Rumäniens; www.alar.ro); 1999 in Craiova von Albanern gegründet; Verlag: Privirea.
–    Liga Islamică şi Culturală din România „Musulmanii din România“ (Islamisch-kulturelle Liga Rumäniens „Muslime von Rumänien“; http://islamromania.ro); 1990 als muslimischer Studentenverein gegründet, mit Filialen in Bukarest, Timişoara, Iaşi, Cluj-Napoca und Constanţa; Verbreitung religiöser Bücher.
–    Uniunea Democrată a Tătarilor Turco-Musulmani din România (Demokratische Union der türkisch-muslimischen Tataren Rumäniens; http://uniuneatatara.ro); eine der beiden Unionen, die aus der 1989 gegründeten Uniunea Democrată Turcă Musulmană hervorgegangen sind; in Constanţa publiziert sie die Zeitschrift Qaradeñĭz (Schwarzmeer; bis 2014 Karadeñĭz) sowie auf Facebook eine digitale Zeitschrift für Frauen, Kadınlar Dünyası, und eine für Kinder, Caș.
–    Uniunea Democrată Turcă din România (Türkische Demokratische Union Rumäniens www.rdtb.ro); ebenfalls aus der 1989 gegründeten Uniunea Democrată Turcă Musulmană hervorgegangen; publiziert seit 1995 Hakses (Authentische Stimme; http://hakses.turc.ro).

Unabhängig von diesen Einrichtungen publiziert die Tageszeitung Zaman (www.zaman.ro) eine lokale Ausgabe der gleichnamigen türkischen Zeitung auf Rumänisch und Türkisch und die Zeitschrift Annisaa (www.annisaa.ro) eine rumänische Internetausgabe mit rein religiösen Texten und Forumsbeiträgen.

Hatten die Türken und Tataren noch bis in die Zwischenkriegszeit eine beachtliche türkisch-tatarische Presse, finden wir heute nur noch die genannten Lokalzeitungen mit kleinen Auflagen, außerdem seit 2000 die Dobruca des Kemal-Atatürk-Lyzeums auf Türkisch. Es fällt außerdem auf, dass die heute rund 3 000 muslimischen Albaner in Rumänien eigene Vereinigungen und Verlage führen, während die weitaus zahlreicheren muslimischen Roma bisher keine eigenen Vereine haben.

Seit 1990 ist in Rumänien für Minderheitenparteien jeweils ein Sitz im rumänischen Senat und in der Volksversammlung garantiert, so verfügen beide genannten Unionen (Uniunea Democrată a Tătarilor Turco-Musulmani din România und Uniunea Democrată Turcă din România) über jeweils einen Sitz im Parlament. Weitere Muslime sitzen als Abgeordnete der großen Volksparteien Rumäniens im Parlament und in Stadträten.

Die religiösen Aktivitäten der Muslime werden vom Mufti in Constanţa angeführt. Er wird auf sechs Jahre durch geheime Wahl aus dem Kreis der muslimischen Kleriker bestimmt und anschließend vom rumänischen Staatspräsidenten anerkannt. Der Mufti wird in seinen Pflichten von einem 23-köpfigen Versammlungsrat, der Sura Islam, begleitet. Die Gläubigen einer Ortschaft bilden eine Gemeinde, die von einem Komitee angeführt wird, das aus fünf bis neun Mitgliedern besteht, die auf vier Jahre gewählt werden. Von den 40 in der Dobrudscha eingesetzten Imamen stammen mehrere aus der Türkei.

Zusammenleben von Christen und Muslimen
Das Zusammenleben von Christen und Muslimen in Rumänien kann heute als gut und konfliktfrei bezeichnet werden; sie begegnen sich im Alltag mit Respekt, haben allerdings auch wenig Kenntnis voneinander. Die friedliche Koexistenz kann mit der geringen Zahl von Muslimen begründet werden, vor allem aber mit den Möglichkeiten der Entfaltung (Muftiat, Schulen, Vereine, Abgeordnete), die den Muslimen im modernen rumänischen Staat gegeben werden. Die „alten“ muslimischen Gruppen scheinen hervorragend integriert zu sein; fraglich sind hingegen die Integration der neuen muslimischen Zuwanderminderheiten und der Einfluss neuer Bewegungen.

Der 2015 wiedergewählte Mufti Iusuf Murat befürchtet (Äußerungen auf www.muftiyat.ro), dass das Muftiat auf Dauer durch arabische und türkische Stiftungen und die finanzielle Unterstützung fundamentalistischer Imame verdrängt werden könnte, was Beobachter bereits dazu veranlasste, von einem „Kulturkampf“ zu sprechen. In Rumänien erheben inzwischen arabische Stiftungen und das türkische Kultusamt Diyanet ihre Stimme, wodurch das Muftiat in seiner bisherigen Zuständigkeit für alle Muslime des Landes untergraben wird. Wenn auch Diyanet eine vergleichsweise gemäßigte Islam-Auslegung vertritt, gehen dessen Aktivitäten oftmals nicht mit den Bemühungen des verankerten Euro-Islams Rumäniens einher. 2010 bezeichnete der Mufti Iusuf Murat diese Gruppierungen sogar als schädlich für den hanafitischen Islam Rumäniens, weil sie teils extremistische und konservative Sichtweisen verbreiten würden.

Die Muslime Rumäniens sind nicht nur ethnisch heterogen, sondern stellen auch aufgrund der neuen Zuwanderer und der Errichtung verschiedener Stiftungen neben dem Muftiat hinsichtlich ihrer religiösen Auslegung des Korans keine homogene Gruppe dar. Der rumänische Staat ist gegenüber dem Islam vergleichsweise tolerant, was sich unter anderem darin zeigt, dass muslimische Personen- und Ortsnamen nicht geändert wurden. Umgekehrt ist auch der Islam sehr tolerant, so dass Mädchen die Gymnasien besuchen, viele junge Frauen studieren und keine Schleierpflicht existiert.

Literatur
Ağuiçenoğlu, Hüseyin
: Die Turko-Tatarische Presse der Dobrudscha 1897–1940. Frankfurt 2004; Andrews, Peter Alford: The Turks outside Turkey from the late 19th century to the present. In: Encyclopedia of Islam, Bd. 10. Leiden 2000, S. 697–701; Ciachir, Nicolae; Maksutovici, Gelcu (Hg.): Studii şi documente despre istoria albanezilor din România (Studien und Dokumente zur Geschichte der Albaner Rumäniens). Bukarest 1998; Ekrem, Mehmet Ali: Din istoria turcilor dobrogeni (Zur Geschichte der Dobrudscha-Türken). Bukarest 1995; Florescu, Radu: Prezențe musulmane în România. Muslims in Romania. Bukarest 1976; Grigore, Gheorghe: Muslims in Romania. In: ISIM Newsletter 3 (1999), unter https://openaccess.leidenuniv.nl/bitstream/handle/1887/11959/newsl_3.pdf?sequence=; Ibram, Nuredin: Comunitatea musulmană din Dobrogea. Repere de viaţă spirituală. Viaţa religioasă şi învăţământ în limba maternă (Die muslimische Gemeinschaft der Dobrudscha. Aspekte des spirituellen Lebens. Das religiöse Leben und die muttersprachliche Ausbildung). Constanţa 1998; İnalcık, Halil: Dobrudja. In: Enyclopedia of Islam, Bd. 2. Leiden 1965, S. 610–613; Kahl, Thede: Die muslimische Gemeinschaft Rumäniens: Der Weg einer Elite zur marginalisierten Minderheit. In: Europa Regional 13 (2005), S. 94–101; Kahl, Thede; Lienau, Cay (Hg.): Christen und Muslime: Interethnische Koexistenz in südosteuropäischen Peripheriegebieten (=Religions- und Kulturgeschichte in Ostmittel- und Südosteuropa Bd. 11). Wien 2009; Kahl, Thede; Sallanz, Josef: Die Dobrudscha. In: Kahl, Thede; Metzeltin, Michael; Ungureanu, Mihai-Răzvan (Hg.): Rumänien: Raum und Bevölkerung, Geschichte und Geschichtsbilder, Kultur, Gesellschaft und Politik heute, Wirtschaft, Recht und Verfassung, historische Regionen. Münster 2006, S. 857–879; Oprisan, Ana; Grigore, Gheorghe: The Muslim Gypsies in Romania. In: ISIM Newsletter, Regional Issues 8 (2001), S. 32; Popović, Alexandre: L’Islam balkanique: Les muslumans du Sud-Est Européen dans la période post-ottomane. Berlin 1986; Sallanz, Josef (Hg.): Die Dobrudscha: Ethnische Minderheiten – Kulturlandschaft – Transformation. Ergebnisse eines Geländekurses des Instituts für Geographie der Universität Potsdam im Südosten Rumäniens (= Praxis Kultur- und Sozialgeographie Bd. 35). Potsdam 2005; Schmidt-Rösler, Andrea: Die Auswanderung der Türken aus der Dobrudscha in der Zwischenkriegszeit. In: Münchner Zeitschrift für Balkankunde 10–11 (1996), S. 125–163; Vainovski-Mihai, Irina: Romania. In: Akgönül, Samim; Alibašić, Ahmet; Račius, Egdūnas (Hg.): Yearbook of Muslims in Europe 5, Leiden, Boston 2013, S. 531–546.

Thede Kahl, Prof. Dr. phil. Dr. h. c., Institut für Slawistik und Kaukasusstudien, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland.

pdfRGOW 3/2016, S. 19-21