Langer Weg zur staatlichen Anerkennung: Theologie in Russland

Elena Stepanova

Als Studienfach an den staatlichen Hochschulen in Russland wurde Theologie erst sukzessive seit den 1990er Jahren eingeführt. Obwohl sie mittlerweile an einigen Universitäten etabliert ist, dauert die Debatte um die Wissenschaftlichkeit des Fachs und das (Selbst-)Verständnis von Theologie an.

Die Geschichte der Theologie als Studienfach im staatlichen Hochschulwesen Russlands begann in den 1990er Jahren, als das russische Bildungsministerium „Theologie“ ins staatliche Verzeichnis der Studienfächer und Fachbereiche aufnahm, wodurch Studierende einen „Bachelor“ und später auch einen „Master“ in Theologie erwerben konnten. Anfang der 2000er Jahre wurden die nötigen Standards verabschiedet, die mehr oder weniger für alle staatlichen höheren Bildungseinrichtungen obligatorisch sind. Sie wurden mehrmals geändert und ergänzt, in vielem überschnitten sie sich mit den Standards für das Fach „Religionswissenschaft“, das ebenfalls Anfang der 1990er Jahre nach dem Verschwinden der Disziplin „wissenschaftlicher Atheismus“ in die russische Hochschulbildung eingeführt wurde.

Umstrittene Einführung ins Hochschulwesen
Eines der Hauptargumente für die Einführung von Theologie als Studienfach an staatlichen Hochschulen war der Wunsch, den Geistlichen unterschiedlicher Religionen die Möglichkeit zu einem staatlich anerkannten Diplom (und später einer Dissertation) zu geben, da die konfessionellen Bildungseinrichtungen des Landes nicht staatlich akkreditiert sind (s. RGOW 11/2018, S. 24–27).1 Wichtig für das Verständnis ist dabei der sprachliche Aspekt: „Theologie“ (teologija), wie das Fach nun an den staatlichen Universitäten heißt, ist ein lateinisches Lehnwort für den russischen Begriff bogoslovie, der an den geistlichen Akademien verwendet wird und als direkte Übersetzung aus dem Altgriechischen gilt (φεολοια).
Bereits Anfang der 2000er Jahre nahmen rund zehn Universitäten für das Fach „Theologie“ (Bachelor) Studierende auf. Zugleich kam ein weiteres Thema auf: die Anerkennung der Theologie als akademisches Fachgebiet. Im März 2007 bat die Organisation „Weltkonzil des Russischen Volks“ unter der Leitung des Patriarchen der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) (damals Aleksij II.) die russische Regierung, Theologie ins offizielle Register akademischer Fachgebiete der Höheren Attestierungskommission2 aufzunehmen, die Dissertationen zur Erreichung der Bildungsstufen des „Kandidaten“ (entspricht dem hiesigen Doktortitel) und Doktors der Wissenschaften (entspricht der Habilitation) annimmt (oder auch nicht). Diese Bitte unterstützte der Interreligiöse Rat Russlands, den Vertreter der sog. traditionellen Religionen Russlands – Orthodoxie, Islam, Judentum und Buddhismus – bilden. Das Bildungsministerium entschied 2015 in diesem Sinn. Dabei wurde anfänglich beabsichtigt, Theologie nicht als eigenständige Wissenschaft zu behandeln, sondern als Forschungsbereich im Rahmen von Philosophie, Philologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft und Pädagogik. Nach der Schaffung und Bestätigung aller nötigen Institutionen, die für die Kandidaten- und Doktordissertationen verantwortlich sind (insbesondere Bildungs- und Expertenräte), wurde die Promotion in Theologie als selbstständiges Fach bestätigt.
Die Aufnahme der Theologie ins Register akademischer Fachgebiete wurde von einer ungestümen, bis heute nicht verebbten Diskussion begleitet, an der Religionsvertreter sowie Vertreter der Naturwissenschaften und der sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächer teilnahmen. In einem Brief an Präsident Vladimir Putin kritisierten zehn Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften im Juli 2007, dass die Theologie als Gesamtheit religiöser Dogmen nicht zu den wissenschaftlichen Disziplinen gezählt werden dürfe. Letztere operierten im Unterschied zur Theologie mit Fakten, Logik und Beweisen, aber nicht mit Glauben, und alle Errungenschaften der modernen internationalen Wissenschaft basierten auf einer materialistischen Sicht der Welt. Die Wissenschaftler betonten, dass das Eindringen der Kirche in das staatliche Hochschulwesen ein Verstoß gegen die russische Verfassung sei, da diese den säkularen Charakter des Staates proklamiere.3
Die Reaktion des Moskauer Patriarchats auf dieses Schreiben ließ nicht lange auf sich warten. So erklärte der damalige stellv. Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, Vsevolod Tschaplin, „es ist nötig, endlich die Chimäre der sog. wissenschaftlichen Weltanschauung zu entlarven. Auf harte Fakten können sich nur Naturwissenschaften in einigen ihrer Aspekte und zu einem bekannten Grad die Geschichte stützen. Zugleich kann die Wissenschaft die Entstehung der Welt nicht mit hundertprozentiger faktischer Sicherheit erklären“.4 Zudem wandten sich 227 Doktoren und Kandidaten der Wissenschaften in einem offenen Brief an den russischen Präsidenten, in dem es hieß: „Die Theologie ist ein eigenes Gebiet der Wissenschaft, das auf keine Weise im Widerspruch zu anderen Wissenschaften steht, sei es geisteswissenschaftlichen, sei es naturwissenschaftlichen. Eine Klerikalisierung des Bildungssystems in Russland ist ein vulgär-atheistischer Mythos, ein ideologisches Feindbild, das von militanten Atheisten und Hassern Russlands ausgenutzt wird. Eine vollwertige, klassische Universitätsbildung kann in Russland nicht ohne sachgemäße Organisation theologischer Fakultäten aufgebaut werden, die sich ihrerseits ohne Einführung ins staatliche System der Attestierung wissenschaftlicher Mitarbeiter auf den akademischen Stufen des Kandidaten und Doktors der Theologie nicht normal entwickeln können.“5

Debatte um Wissenschaftlichkeit
Einen neuen Impuls erhielt die Debatte, als im Juni 2017 die erste Dissertation eines Kandidaten der Theologie zum Thema „Problemlösung der russischen Theologie des 18. Jahrhunderts in der Synthese des Hl. Filaret, Metropolit von Moskau“ verteidigt wurde. Ihr Autor war Erzpriester Pavel Chondzinskij von der ROK, der nun Dekan der Theologischen Fakultät der Orthodoxen Geisteswissenschaftlichen Hl. Tichon-Universität in Moskau ist. Im Mittelpunkt standen zwei Themen: Kann die Theologie als Wissenschaft betrachtet werden? Wie ist das Verhältnis von Theologie und Religionswissenschaft?
Laut der Meinung des Biologen und Wissenschaftsjournalisten Alexander Pantschin, der Chondzinskijs Verteidigung kommentierte, ist Wissenschaft ein Bereich der menschlichen Tätigkeit, der auf die Erarbeitung und Systematisierung objektiver Kenntnisse über die Wirklichkeit gerichtet ist; „wissenschaftliche Forschung kann [daher] nicht von der These ausgehen, dass ein Schöpfer existiert. Solange keine wissenschaftlichen Belege für die Existenz Gottes auftauchen, müssen Erklärungen über seine Taten auf den gleichen Haufen geworfen werden wie unbestätigte Erklärungen von Medien, Astrologen, Wahrsagern und Homöopaten.“6
Demgegenüber betonte der Religionswissenschaftler Dmitrij Uzlaner, dass die Theologie eine akademische Disziplin sei, die während Jahrhunderten an führenden europäischen und amerikanischen Universtäten existiere und analog zu anderen Geisteswissenschaften in konkrete Disziplinen unterteilt sei (Bibelkunde, Patrologie, Liturgik etc.); entsprechend könnten darin akademische Qualifikationen erworben werden. In der Theologie gebe es Raum zum freien Denken und Suchen, verbunden mit dem schöpferischen Verständnis der einen oder anderen religiösen Tradition, in ihr gebe es verschiedene Schulen, Themen und Richtungen, innere Widersprüche und intellektuelle Entdeckungen: „Kurzum, es ist ein lebendiger und vibrierender Raum […] Die Theologie ist der Vorposten des Verstandes in den religiösen Traditionen“.7
Die Theologie als Wissenschaft verteidigte auch Erzpriester Vladimir Vorobjov, Rektor der Orthodoxen Geisteswissenschaftlichen Hl. Tichon-Universität. Er verwies darauf, dass während mehr als 70 Jahren des 20. Jahrhunderts Religion und Theologie in Russland marginalisiert wurden. Dies habe dem geisteswissenschaftlichen Wissen, der Kultur und Kunst riesigen Schaden zugefügt. Deshalb „ist es nicht verwunderlich, dass das russische Volk, ohne Glauben an Gott, wahre Kultur und geisteswissenschaftliches Wissen, jetzt an der Grenze zum moralischen Verfall und Aussterben steht“. Die Herrschaft des Atheismus habe „zum Verlust der moralischen Pfeiler, Vergessen der eigenen Geschichte, Verlust von nationalem Selbstbewusstsein, Ursprünglichkeit und Einigkeit, Vergessen des Patriotismus, Zerfall des Familienlebens sowie zur Wehrlosigkeit angesichts der Plumpheit der Massenpseudokultur“ geführt. Heute sei es angebracht, die theologische und kirchlich-historische Wissenschaft in Russland wiederzuentdecken. Daher seien bestimmte Bildungsmaßnahmen im Bereich der Theologie nötig, weil es ohne diese kaum möglich sei, das russische Volk zum Glauben zu führen.8
Der Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats und Vorsitzende des neugebildeten Vereinten Dissertationsrats für Theologie, Metropolit Ilarion (Alfejev), nahm ebenfalls mehrfach die Wissenschaftlichkeit der Theologie in Schutz. So findet er, dass bei allen ihren Unterschieden Wissenschaft und Religion nicht einander ausschließende Formen menschlichen Wissens seien: „Die Theologie kann zur Kategorie der Geisteswissenschaften gezählt werden, sie ist die Lehre von Gott, basierend auf der Offenbarung. Gott kann nicht mit wissenschaftlichen Kenntnissen vermessen werden, aber die Theologie erklärt uns, wie verschiedene Menschen über Gott gedacht, gesprochen und gelehrt haben“.9

Theologie versus Religionswissenschaft?
Im Lauf der Debatte wurde mehrfach die Befürchtung geäußert, dass die Theologie sich als Konkurrenz für die Religionswissenschaft erweisen könnte. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die vom Staat bezahlten Plätze in höheren Bildungseinrichtungen, die für die Studierenden kostenlos sind. Im Fall von mehr Gratisplätzen für die Fachrichtung „Theologie“ könnte umgekehrt deren Anzahl für „Religionswissenschaft“ vermindert werden. Die Religionswissenschaftlerin Jekaterina Elbakjan findet, um Konkurrenz zu vermeiden, sei eine klare Abgrenzung zwischen den Fachbereichen nötig, da Schulabgänger und deren Eltern sie als identische Disziplinen wahrnehmen könnten, da sie sich in diesem Bereich nicht auskennen.10 Viele Diskussionsteilnehmer verwiesen auf die Unterschiede zwischen Religionswissenschaft und Theologie und betonten, dass Religionswissenschaft objektives und neutrales Wissen über Religion vermittelt, während sich Theologie vielmehr mit den geistlich-moralischen Werten der einen oder anderen Religion beschäftigt. Heute wird in Russland an 29 Universitäten Theologie als Fach angeboten, an weiteren 29 Universitäten das Fach Religionswissenschaft.
Es gibt für das Fach „Theologie“ vier Lehrplan-Varianten auf christlicher (orthodoxer), muslimischer, buddhistischer und jüdischer Basis (s. RGOW 11/2018, S. 26). Aktuell umfasst eine höhere Ausbildung in der Fachrichtung „Theologie“ (Bachelor) für alle Varianten folgende obligatorische Blöcke: geisteswissenschaftliche, sozio-ökonomische, naturwissenschaftliche Fächer sowie allgemeine Themen, die mit einem Beruf in der Religion zu tun haben (Einführung in den Fachbereich, Wissenschaft und Religion, Religionsphilosophie, Ethik und Axiologie in der Religion, staatliche Gesetzgebung zur Religion etc.). Ein weiterer Block ist konfessionell ausgerichtet und existiert de facto in drei Varianten, einer orthodoxen, muslimischen und jüdischen (die Möglichkeit einer buddhistischen Variante wird ebenfalls in Betracht gezogen), wobei die orthodoxe Variante vorherrscht. In der Praxis unterscheidet sich das Niveau und die Qualität der theologischen Bildung sehr, abhängig vom Niveau der Universität. Grundlegende Probleme sind der Mangel an ausgebildeten Lehrkräften und an Fachliteratur.
Was „Theologie“ als wissenschaftliches Spezialgebiet betrifft, und somit die Möglichkeit einer Kandidaten- oder Doktordissertation impliziert, so zählt sie in Russland heute zum Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften und umfasst drei neue Unterkategorien: theoretische Theologie, historische Theologie und praktische Theologie. In jeder sind drei Forschungsrichtungen vorgesehen: orthodox, muslimisch und jüdisch.

Unterschiedliches Verständnis von Theologie
2018 wurde auf Initiative der Rektoren von führenden russischen Universitäten (Moskauer Staatliche Universität, St. Petersburger Staatliche Universität, Moskauer Institut für Physik und Technologie, Russische Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst, Orthodoxe Geisteswissenschaftliche Hl.-Tichon-Universität und andere) die Wissenschaftlich-Pädagogische Theologische Gesellschaft (NOTA) gegründet, die rund 60 russische höhere Bildungseinrichtungen vereint. An der von ihr organisierten Konferenz „Theologie im heutigen wissenschaftlich-pädagogischen Raum: Religion, Kultur, Aufklärung“ (November 2019) wurde eine Resolution verabschiedet, in der Theologie als unabdingbarer Teil der russischen Kultur und Bildung sowie als wichtiger Faktor in der Persönlichkeitsentwicklung des modernen Menschen bezeichnet wird. Sie müsse sowohl den Kriterien für Sozial- und Geisteswissenschaften entsprechen als auch den Werten und weltanschaulichen Anforderungen der betreffenden religiösen Tradition gerecht werden. Die Theologie „ist berufen, den Staat bei der Lösung wichtigster strategischer Aufgaben zu unterstützen, zu denen die Erziehung anständiger Bürger und die Steigerung der sozialen Solidarität im multikonfessionellen und multinationalen russischen Staat gehört […] An den Hochschulen ist die Theologie berufen, der wissenschaftlichen und Bildungsgesellschaft, die lange Zeit von der Religion als wichtigster Sphäre des menschlichen Seins praktisch entfremdet war, kulturelle Imperative zu vermitteln. Die weitere Entwicklung der theologischen Bildung wird zur Erziehung der Jugend auf der Grundlage traditioneller moralischer Werte sowie der Prinzipien des Respekts vor anderen Religionen und Kulturen beitragen.“11
Somit hat die Theologie heute ihre institutionelle Struktur und inhaltliche Ausprägung im russischen Hochschulwesen gefunden; zudem wird sie neuerdings sogar als wichtiger ideologischer Faktor im Erziehungssystem angesehen. Insofern erstaunt es nicht, dass die Diskussion über sie andauert. Das liegt vor allem daran, dass die Beteiligten von unterschiedlichen Vorstellungen von Wissenschaft und darüber, was Theologie als akademische Disziplin ist, ausgehen. In Russland gibt es diesbezüglich keine entsprechende Tradition, und Verweise auf die Erfahrung anderer Länder sind nicht relevant.
Historisch liegt das russische Verständnis dem deutschen Verständnis von „Wissenschaft“ näher (in dem natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen vereint sind) als dem englischen Verständnis von „science“, die den „arts & humanities“ entgegengesetzt ist. Dementsprechend tendieren die Unterstützer der Theologie zum deutschen Zugang und die Gegner zum englischen. Allerdings ist auch in Deutschland, auf dessen Erfahrung sich die Verteidiger der Theologie zumeist berufen, heute die Kritik an der universitären Theologie aus einer positivistischen Position weit verbreitet, da diese den Kriterien der „Wissenschaftlichkeit“ nicht entspreche. Jedoch gebe es auch gewichtige Unterschiede im Verständnis der universitären Theologie in Deutschland und in Russland, worauf die Theologin Anna Briskina-Müller hinweist: Deutsche Theologen sind überzeugt, dass „das universitäre Umfeld sich positiv auf die Theologie auswirkt, weil sie im Wissenschaftsbereich die akademische Freiheit genießt, die sie vor kirchlichen Einschränkungen schützt. Dieser Gedanke ist für russische Beobachter völlig neu.“12 Die Theologie sei in Deutschland außerkirchlich, und die Universität werde nicht als Ort zur Stärkung des Glaubens betrachtet. Offensichtlich sei die Konzeption der Theologie als Wissenschaft in Russland noch nicht ausgeformt, schließt Briskina-Müller, und die Positionen der streitenden Seiten gründeten oft auf unangemessenen Argumentationen.13 Es bleibt zu hoffen, dass es der theologischen Bildung in Russland gelingt zu vermeiden, zu einer neuen Ideologie im Dienste des Staates zu werden, und ihre Existenz im universitären akademischen Umfeld zur Ausweitung ihrer Thematik und der Forschungsmethoden der Theologie nutzt.

Anmerkungen
1)        Anm. d. Red.: Theologie als eigenständiges Fach wurde im Russischen Reich seit Beginn des 18. Jahrhunderts nur an geistlichen Bildungseinrichtungen gelehrt (bogoslovie). Vgl. Willems, Joachim: Religionsunterricht (orthodox) in Russland; www.academic-bible.com/en/keyword/200381.
2)        http://www.patriarchia.ru/db/text/209496.html.
3)        http://portal-credo.ru/site/?act=news&id=55762.
4)        http://www.interfax-religion.ru/?act=news&div=19390.
5)        http://www.interfax-religion.ru/orthodoxy/print.php?act=documents&id=716.
6)        https://indicator.ru/humanitarian-science/tezisy-protiv-teologii-panchin.htm.
7)        https://indicator.ru/humanitarian-science/teologiya-kak-nauka.htm.
8)        https://pstgu.ru/theology/.
9)        http://www.patriarchia.ru/db/text/1189214.html.
10)      https://ria.ru/20170601/1495529145.html.
11)      https://nota-theology.ru/content/public/upload/files/nota_2019_itogi_0.pdf.
12)      Briskina-Müller, Anna: Rossijskij spor o bogoslovii kak nauke i nemeckaja model’. In: Christianskoe čtenie 3 (2017), S. 91–103, hier S. 99.
13)      Ebd. S. 102.

Übersetzung aus dem Russischen: Natalija Zenger.

Elena Stepanova, Dr., leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie und Recht der Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften im Ural in Jekaterinburg.

pdfRGOW 9/2021, S. 23–25.

Foto: Pavel Chondzinskij (rechts), Dekan der Theologischen Fakultät der Orthodoxen St. Tichon Universität, verteidigte 2017 die erste staatlich anerkannte Dissertation in Theologie in Russland. Foto: Sergey Pronin (pstbi.ru).